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Mitgliederaktivierung für die Solidarische Landwirtschaft Wildwuchs

Das in den 1960er-Jahren in Japan entwickelte Konzept der „Solidarischen Landwirtschaft“ (kurz: SoLaWi) erfreut sich seit kurzer Zeit auch in Deutschland wachsender Beliebtheit. Die Kernidee ist so simpel wie naheliegend: Eine Gruppe von umwelt- und gesundheitsbewussten Konsument*innen einer Region schließt eine Partnerschaft mit einem Landwirtschafts-/Gärtnereibetrieb in der Region, gibt diesem eine Abnahmegarantie für ökologisch und verantwortungsvoll produzierte Lebensmittel, und beteiligt sich solidarisch an der Finanzierung, der Lebensmittelproduktion und dem Risiko des Ernteausfalls. Dafür dürfen die Konsument*innen bei der Sortimentsgestaltung mitsprechen.

Im Sommersemester 2018 leistete ein sechs-köpfiges Studierendenteam der HsH unter der Leitung von Prof. Dr. Austmann eine Organisationsberatung für die „Solidarische Landwirtschaft Wildwuchs e. V.“ mit Sitz in Gehrden. Die Solawi Wildwuchs war in den letzten Jahren stark gewachsen und hatte viele Mitglieder gewinnen können. Nun benötigte der Verein Unterstützung bei der Erarbeitung von Handlungsoptionen, wie dieneuen Mitglieder verstärkt für die Mitarbeit im Verein aktiviert werden könnten. Zusätzlich suchte die Solawi nach Möglichkeiten zur Finanzierung von Investitionen in neue Geräte, welche die Arbeit der Gärtner*innen erleichtern sollen. Nach diversen Interviews mit den Betreiber*innen und Mitgliedern der Solawi konnte das studentische Beratungsteam im Sommer 2018 eine Liste von sechs Handlungsempfehlungen für die Mitgliederaktivierung sowie eine Reihe von potentiellen Finanzierungsoptionen für neue Geräte präsentieren.

 

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